StockX_Image

August 17, 2022

20 Jahre Nike SB — Skate your Dunks!

Nike SB feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Wenn man sich die Preise anschaut, die vor allem für SB Dunks aus der Anfangszeit aufgerufen werden, kann man sich kaum vorstellen, dass die Schuhe eigentlich zum skaten gedacht sind. Um euch das ins Gedächtnis zu rufen, habe ich euch einige der wichtigsten Skateboarding-Momente in Nike SB Dunks rausgesucht.

Nike SB feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Wenn man sich die Preise anschaut, die vor allem für SB Dunks aus der Anfangszeit aufgerufen werden, kann man sich kaum vorstellen, dass die Schuhe eigentlich zum skaten gedacht sind. Um euch das ins Gedächtnis zu rufen, habe ich euch einige der wichtigsten Skateboarding-Momente in Nike SB Dunks rausgesucht.

StockX_Image

Nachdem sich Nike’s Air Jordan 1 schon in den 80er Jahren ein zweites Standbein als beliebter Skateschuh aufgebaut hatte, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Marke aus Oregon offiziell im Skate-Biz Fuß fasst. 2001 startete Nike dann eine kurzlebige Partnerschaft mit Savier, einer Skatebrand aus Portland. Mit Nike’s Geld, Technologie und Infrastruktur sollten die Skateparks erobert werden. Parallel dazu wurde 2002 Nike SB gegründet. Nach der Vision des General Managers Sandy Bodecker, wurde schon die erste Reihe an SB Dunks in kleiner Auflage in Skateshops vertrieben, statt in Massenproduktion in Sportgeschäften verscherbelt. Unter dem Titel “Colors By” widmete Nike SB jedem seiner damals nur vier Teamfahrer einen eigenen Dunk. Gino Iannucci, Reese Forbes, Danny Supa und Richard Mulder machten stolz die Straßen mit ihren Signature-Modellen unsicher, ohne zu wissen welchen Hype die Dinger mal auslösen sollten.

StockX_Image

Wer sich die volle Boardbreite Nostalgie geben will, kann das beispielsweise mit dem Video Yeah Right! von Girl aus dem Jahr 2003 tun, das mich und viele andere durch ihre gesamte Jugend begleitet hat. Vor allem in der Chocolate Skateboards Montage sehen wir neben den Dunks von Gino Iannucci auch den 2002er Supreme Dunk Low White Cement und 2001er Air Jordan 1 Black / Royal Blues. Aber wer sich das ganze Video anschaut bekommt neben erstklassigem Skateboarding, einem Gastauftritt von Owen Wilson und für damalige Verhältnisse bahnbrechende Effekte auch noch einen Nike SB Dunk High Supreme Blue Stars zu Gesicht – kaum ein Skatevideo hat mich als 9-jährigen Bubi so sehr geprägt, ob in Sachen Musik oder Mode und Sneaker.

Apropos Yeah Right! Kurz nach dem Release des Videos nahm sich Nike SB den damals noch 20-jährigen Paul Rodriguez unter Vertrag und er wurde zum ersten Teamfahrer mit einem eigenen Pro Model: Dem Paul Rodriguez Zoom Air Elite. Aber schon im Jahr davor holte er sich bei den X Games 2004 den ersten Platz im Street Skateboarding – stilecht in seinen Landesfarben dank dem Nike SB Dunk Low Cinco de Mayo.

StockX_Image

Aber auch abseits der X Games und seinem Pro Model gab es über die Jahre unzählige Schmankerl an den Füßen des damaligen Wunderkinds zu sehen. Egal ob Supreme Dunk Highs oder Cali Lows. Beinahe alles, was wir heute als Grail bezeichnen würden, war dabei. Aber klar, dafür wurden die Schuhe ja gemacht. Und der erste extreme Hype kam ja erst mit der City Series bestehend aus London, Tokyo, Paris und Pigeon Dunk.

StockX_Image

StockX_Image

Über die Jahre kamen einige Hochkaräter ins Nike SB Team und einige haben es wieder verlassen. Und – ihr ahnt es schon – auch diese skateten ihre Dunks. Sei es Ishod Wair in einem seiner zahlreichen Signature Dunks oder Elissa Steamer in den Grateful Deads. Der extreme Hype der letzten Jahre konnte ihnen nichts anhaben: Wer einmal einen Nike SB Dunk geskatet ist, der hört so schnell nicht freiwillig damit auf. Denn Hype, Resell, Collabos mal bei Seite: die Dinger sind auch von den Materialien, Haltbarkeit und Dämpfung perfekt für eine Runde auf dem Board. Sonst hätte sich Nike SB auch nicht 20 Jahre in der doch durchaus kritischen Szene bewähren können, oder? Auf die nächsten 20!

StockX_Image